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Hypnotische Phänomene und konversionsneurotische Störungen: Die gleiche hirnphysiologische Basis?

Watkins, J.G. (2001). The psychodynamîc treatment of combat neuroses (PTSD) with hypnosis during World War II. Hypnos, 28, 116 - 123.

Peter, B. (2001). Hypnose und die Konstruktion von Wirklichkeit. In: Revenstorf, D. & Peter, B. (Hrsg.): Hypnose in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin. Berlin: Springer.

Halligan, P.W., Athwal, B.S., Oakley, D.A. & Frackowiak, R.S.J. (2000). Imaging hypnotic paralysis: Implications for conversion hysteria. Lancet, 355 (March 18), 986 - 987.

Die Hypnose erlebte gerade während und nach den beiden Weltkriegen eine besondere Wertschätzung, da sie zur Behandlung der sogenannten Kriegsneurosen schnell und wirksam eingesetzt werden konnte und dabei Erfolge zeigte, die anderen Methoden versagt blieb wie es John Watkins (2001), der während des 2. Weltkriegs als junger Armeepsychiater amerikanische Soldaten mit Hypnose behandelte, in seinem Artikel zusammenfassend darstellt. Erfolgreich war insbesondere auch die hypnotische Behandlung von konversionsneurotischen Störungen wie psychogener Lähmung, Taubheit etc. Vielleicht ist bei diesen Störungen gerade deswegen eine Behandlung mit Hypnose angezeigt, weil hypnotische Phänomene über die gleichen Mechanismen vermittelt werden, die auch bei psychopathologischen Symptomen wirksam sind. Auf diese Möglichkeit weist Burkhard Peter (2001) hin, der in seinem Artikel (s. den Abschnitt "Hypnotische Phänomene und psychopathologische Symptome") die phänomenologische Ähnlichkeiten zwischen hypnotischem Erleben und psychopathologischem Symptom beschreibt (z.B. die erlebte Unwillkürlichkeit, die auf beide Bereiche zutrifft). Diese Hypothese wurde auf hirnphysiologischem Niveau von Halligan et al. (2000) überprüft. Die Autoren untersuchten in einer PET(Positronenemissionstomographie)-Studie einen Probanden, dem in Hypnose eine Lähmung des linken Beines suggeriert worden war. Wenn der Proband (erfolglos) versuchte, das linke Bein zu bewegen, zeigten im präfrontalen Cortex contralateral zwei Bereiche (anterior cingulate, orbito-frontal) eine erhöhte regionale Durchblutung. Dies sind genau die beiden Hirnbereiche, die bei einem Patienten mit konversionsneurotischer Lähmung des linken Beines ebenfalls eine erhöhte regionale Durchblutung aufwiesen.

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