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Hypnose zur Unterstützung medizinischer Maßnahmen

Schon zur Zeit des Mesmerismus wurde Hypnose verwendet, um Patienten schmerzhafte medizinische Eingriffe erträglicher zu machen. Im folgenden werden zwei neuere Arbeiten beschrieben, die dies wieder einmal wissenschaftlich belegen.

Montgomery, G.H., Weltz, C.R., Seltz, M. & Bovbjerg, D.H. (2002). Brief presurgery hypnosis reduces distress and pain in excisional breast biopsy patients. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis, 50, 17-32.

In dieser Studie erhielten 20 Frauen, denen Gewebeproben aus der Brust entnommen wurden, vor dem operativen Eingriff eine 10-minütige Hypnose. Die 20 Frauen der Kontrollgruppe, bei denen ebenfalls eine Brustbiopsie vorgenommen wurde, erhielten keine Hypnose. Die Zuteilung zu Kontroll- und Behandlungsgruppe war randomisiert. In beiden Gruppen wurden zu denselben Zeitpunkten per visueller Analogskala die emotionale Belastung ("How emotionally upset are you feeling right now?"), die erlebten Schmerzen ("How much pain do you feel right now?") und die Zufriedenheit mit der medizinischen Betreuung erhoben. Dabei zeigte sich, daß die Hypnose die vor dem Eingriff durchgeführt worden war, im Vergleich zur Kontrollgruppe eine statistisch signifikante Verringerung der emotionalen Belastung und der Schmerzen bewirkte. Beide Gruppen waren mit der medizinischen Betreuung gleichermaßen zufrieden. Die Wirkung der Hypnose wird von den Autoren als Erwartungseffekt interpretiert.

Lang, E.V., Benotsch, E.G., Fick, L.J., Lutgendorf, S., Berbaum, M.L., Berbaum, K.S., Logan, H. & Spiegel, D. (2000). Adjunctive non-pharmacological analgesia for invasive medical procedures: a randomised trial. Lancet, 355 (April 29), 1486-1490.

241 Patienten, die sich zu therapeutischen bzw. diagnostischen Zwecken (Herz, Gefäße, Nieren) einem invasiven Eingriff unterziehen mußten, wurden folgenden drei Interventionen während des Eingriffs randomisiert zugeordnet: Standardvorgehen (Betreuung durch eine Krankenschwester; N=79), Aufmerksamkeitsstrukturierung (N=80) und Selbsthypnose (N=82). Dabei erwies sich die Selbsthypnosebedingung als besonders vorteilhaft: Zum einen verkürzte sich die mittlere Behandlungsdauer bei Hypnose (61 Minuten) signifkant im Vergleich zum Standardvorgehen (78 Minuten) und der Aufmerksamkeitsstrukturierung (68 Minuten). Während in der Hypnosebedingung kein Anstieg der Schmerzwerte auftrat, war dies in den beiden anderen Bedingungen signifikant der Fall. Die Angst der Patienten nahm in der Hypnosebedingung gegenüber der Standardbedingung signifikant ab, während die Angstwerte in der Aufmerksamkeitsbedingung im Vergleich zur Standardbedingung keinen signifikanten Unterschied aufwies. Der Schmerzmittelgebrauch, den die Patienten selbst bestimmen konnten, war in der Standardbedingung signifikant höher als in der Hypnose- und Aufmerksamkeitsbedingung. Herz-Kreislauf-Probleme traten in der Hypnosebedingung nur bei einem Patienten auf, in der Aufmerksamkeitsbedingung hingegen bei 10 und in der Standardbedingung bei 12 Patienten.

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