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Hypnose zur Behandlung von Schmerzen/Pruritus bei HI­V/AIDS-Patienten

Die Immunschwäche von HIV/AIDS-Patienten führt zu einer Reihe von begleitenden körperlichen Symptomen, die für die Betroffenen mit einem großen Leidensdruck verbunden sind. Zwei kürzlich erschienene klinische Arbeiten beschreiben wie der Einsatz von Hypnose bzw. Selbsthypnose für solche Patienten hilfreich ist und zu einer deutlichen Reduktion der Beschwerden führen kann. In beiden Arbeiten wird nur mit einer kleinen Zahl von Patienten gearbeitet. Der Effekt der Behandlung wird dabei jeweils auf dem Niveau eines Patienten mit Hilfe einer sogenannten Zeitreihenanalyse erfaßt, einem relativ einfach handhabbarenVerfahren, daß auch in der Praxis des klinischen Praktikers eingesetzt werden kann und zu seriös nterpretierbaren Resultaten führt. Das Verfahren wird beschrieben bei:
Borckhardt, J.J. & Nash, M.R. (2002). How practitioners (and others) can make scientifically viable contributions to clinical-outcome tresearch using the single-case time-series design. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis, 50, 114-148.

Langenfeld, M.C., Cipani, E. & Borckhardt, J.J. (2002). Hypnosis for the control of HIV/AIDS-related pain. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis, 50, 170-188.

HIV/AIDS-Patienten leiden typischerweise an Schmerzen, die auf verschiedenste Ursachen (z.B. Gelenk/Muskel-Verfall, gastrointestinale Probleme, Neuropathie, Hautausschlag etc.) zurückgehen können. In der vorliegenden Studie wurden 5 HIV/AIDS-Patienten mit Hypnose behandelt, die seit mindestens 6 Monaten über Schmerzen klagten und denen andere Methoden der Schmerzkontrolle bisher nicht geholfen hatten. Die Patienten lernten dabei auch Selbsthypnose (hypnotische Entspannung mit schlafbezogenen Suggestionen sowie Analgesie-Suggestionen; Informationen zum hypnotischen Verfahren können über folgende e-mail-Adresse bezogen werden: ecipani@mail.cspp.edu). Folgende Meßgrößen wurden erhoben: 1. Beurteilung der Schmerzintensität durch die Patienten. 2. Dauer des Schmerzes (Zeit %). 3. Menge der Schmerzmittel, die von den Patienten eingenommen wurde. Die Behandlung dauerte insgesamt 12 Wochen (einschließlich einer einwöchigen baselinephase ohne Behandlung zu Beginn der Untersuchung). Mit Hilfe einer ARIMA-Analyse (autoregressive integrated moving-average) für eine gegebene Reihe von Meßwerten über die Behandlungsdauer (Zeitreihenanalyse) wurde der Effekt der Hypnosebehandlung quantitativ erfaßt. Alle 5 Patienten zeigten signifikante Besserungen auf mindestens einer der drei erhobenen Meßgrößen. Vier der 5 Patienten berichteten einen bedeutend geringeren Verbrauch von Schmerzmitteln.

Rucklidge, J.J. & D. Saunders (2002). The efficacy of hypnosis in the treatment of pruritus in people with HIV/AIDS: A time series analysis. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis, 50, 149-169.

Eine nicht unbedeutende Minderheit von HIV/AIDS-Patienten leidet an Pruritus, also einem generalisierten Juckreiz mit entsprechenden Hautschädigungen. Die Ursache für den Pruritus kann etwa im Zusammenhang mit der antiretroviralen Medikation gesehen werden, ist aber in der Regel nur schwer zu bestimmen. Bei Patienten mit anhaltenden Juck-Kratz-Zyklen treten dann auch häufig chronische Schlafstörungen mit emotionaler Beeinträchtigung etc. auf. Eine medikamentöse Behandlung des Pruritus führt häufig zu enttäuschenden Ergebnissen.
vorliegende Zeitreihenstudie berichtet die Ergebnisse einer Folge von 6 Sitzungen einer Selbsthypnosebehandlung von 3 HIV-positiven Patienten. Das Hypnosetraining der Patienten beinhaltete neben der hypnotischen Entspannung und dem Aufsuchen einer angenehmen inneren Szene die imaginative Bewältigung des Juckreizes. Dazu lernten die Patienten den Juckreiz intern in Form eines Bildes zu repräsentieren und dann Kontrolle über den Juckreiz zu erlangen, indem sie das Bild veränderten (z.B. die Intensität der Farben reduzierten) oder auch das Juckempfinden über die Erfahrung von Wind oder Wasser minderten. Die Selbsthypnoseinstruktionen (Dauer: 30 Minuten) wurden auf Kassette gesprochen und die Patienten waren gehalten, mit diesen Kassetten jeden Tag einmal zu üben. Nach der Behandlung berichteten alle 3 Patienten eine signifikante Reduktion des Juckreizes tagsüber sowie eine Reduktion der Schlafstörungen, die durch den Juckreiz verursacht wurden. Für 2 Patienten, die noch vier Monaten nach der Behandlung befragt werden konnten, blieb der Behandlungserfolg stabil bzw. zeigte sich eine weitere Verbesserung.

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