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Hypnose, Schmerz, Emotion

Der Einfluss von Analgesiesuggestionen in Hypnose und im Wachzustand auf die Reduktion von chronischen Rückenschmerzen 

In der Studie von Nusbaum et al. (2011) wird die deutliche Reduktion von Rückenschmerzen bei Analgesiesuggestionen in Hypnose auf die Aktivierung eines „emotionalen“ hirnphysiologischen Netzwerkes zurückgeführt, an dem auch der nucleus accumbens, eine wichtige Komponente des Belohnungssystems, beteiligt ist (s. links die Lokalisation im Gehirn).

 

Hypnotherapie gilt als eine emotionale Therapie, die über die Aktivierung von positiven Emotionen wie Geborgenheit, angstfreie Aggression, Lebensmut etc. negative Emotionen im Zusammenhang mit Depressionen, Ängsten, Süchten etc. behandelt. Mit positiven Emotionen lassen sich auch Schmerzen reduzieren wie eine kürzliche erschienene Studie zeigt (Nusbaum et al, 2011). Patienten mit chronischen Rückenschmerzen wurden in Hypnose entweder mit direkten (schmerzbezogenen) Analgesiesuggestionen oder mit indirekten (das Wohlbefinden - ohne Erwähnung von Schmerzen - ansprechenden) indirekten Suggestionen behandelt. Beide Behandlungsbedingungen wurden jeweils mit Analgesiesuggestionen im Wachzustand verglichen. Dabei zeigte sich in den Hypnosebedingungen eine Schmerzreduktion um 65 bzw. 62 %. Die Analgesiesuggestionen im Wachzustand hingegen bewirkten eine Schmerzreduktion von nur 20 %.

In der genannten Studie wurden mittels Positronentomograph (PET) auch die hirnphysiologischen Reaktionen erfaßt . Bei den Analgesiesuggestionen im Wachzustand war ein frontales Netzwerk aktiv (frontal, präfrontal, orbitofrontal), das für die kognitive Verarbeitung von Information kennzeichnend ist. In den Hypnosebedingungen, insbesondere in der indirekten Bedingung, wurde zusätzlich ein „emotionales“ Netzwerk aktiviert (z.B. anteriorer cingulärer Cortex (ACC), anteriore Insula). Zudem wurde der „nucleus accumbens“ aktiviert, eine wichtige Komponente des „Belohnungssystems“. Die Autoren führen die erhebliche Schmerzreduktion in den Hypnosebedingungen auf die Aktivierung eines positiven emotionalen Erfahrungsrahmen zurück.

(siehe auch Newsletter 1 „Hypnose erreicht die zentralnervösen Ebenen des Schmerzgeschehens“)

 

Literatur

Nusbaum, F., Redouté, J., Le Bars, D. et al. (2011). Chronic low-back pain modulation is enhanced by hypnotic analgesic suggestion by recruiting an emotional network: A Pet imaging study. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis, 59, 27-44.

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